Nicht ohne Risiko: Schrauben am eigenen Oldtimer

Oldtimer weisen einen ganz entscheidenden Unterschied zu modernen Fahrzeugen auf: Elektronik war nur in Ansätzen vorhanden, robuste und zumeist recht einfache Mechanik vereinfacht heute die Reparatur. Vergaser, fehlende Komfort-Extras und die Beschränkung auf das Wesentliche machen es gegenüber aktuellen Hightech-Pkw zum Kinderspiel, auch größere Reparaturen vorzunehmen. Üblicherweise waren die betagten PKW auch noch weitaus wartungsfreundlicher ausgelegt, viele wichtige Komponenten ließen sich einfacher erreichen. Ganz ohne Gefahren ist das Schrauben am Oldi allerdings auch nicht.

Was sich beim Oldtimer selbst erledigen lässt

Welche Arbeiten tatsächlich vorgenommen werden können, hängt stark von der eigenen Werkzeugausrüstung und dem Know-how ab. Einfacher als bei aktuellen Fahrzeugen lassen sich selbst Arbeiten am Motor bis hin zum Ausbau übernehmen, auch das Fahrwerk ist noch wesentlich unkomplizierter aufgebaut. Allerdings sollte beachtet werden, dass beispielsweise die Bremsanlage auch bei einem Oldtimer schon über eine Hydraulik verfügt; also mit giftiger Bremsflüssigkeit betrieben wird. Das aggressive Betriebsmittel ist keinesfalls zu unterschätzen, Bremsflüssigkeit sollte nicht auf die Haut und schon gar nicht in die Augen gelangen. Dasselbe gilt für die häufig noch genutzten Säurebatterien, die über- oder auslaufen können. Die Problematik beim Schrauben an der Bremsanlage liegt aber auch darin, dass Oldtimer noch nicht in jedem Fall über zwei unabhängige Bremskreise verfügen. Kommt es also aufgrund von gemachten Fehlern seinem Ausfall der Bremse, lässt sich das Fahrzeug möglicherweise tatsächlich nicht mehr zum Stehen bekommen.

Gefahren in der eigenen Garage

Bei sämtlichen Reparaturmaßnahmen sollte deshalb eine entsprechende Schutzausrüstung verwendet werden. Arbeitshandschuhe und eine Schutzbrille sind nicht mit hohen Investitionen verbunden, können aber den unangenehmen Kontakt mit toxischen Betriebs- und Reinigungsflüssigkeiten verhindern. Ein Thema, welches bei aktuellen Fahrzeugen nur selten von Belang ist, sind auch Schweiß- und Lackiererarbeiten. Besonders problematisch ist beim Lackieren nicht nur der Umgang mit der giftigen Farbe, sondern insbesondere das vorherige Bearbeiten des Materials. Üblicherweise werden morsche Bleche mit der Flex aus dem Unterboden getrennt, ein neues Blech eingeschweißt und dann lackiert. Die Vorbearbeitung Karosserieblechen durch mühsames Abschleifen ist ebenso problematisch: Die Feinstaubpartikel werden über den Atem aufgenommen und können sich in der Lunge festsetzen. Damit es dazu nicht kommt, sollte hierfür in jedem Fall ein Atemschutz verwendet werden. Ratsam ist auch das Tragen eines Arbeitsanzugs. Gefertigt werden diese Arbeitsanzüge aus sehr robusten Materialien, die zudem feuerhemmend und schnittfest sind. Anders gesagt: Sämtliche Gefahren, die aus der Reparatur des eigenen Fahrzeugs resultieren, können wirkungsvoll abgehalten werden. Ein altes T-Shirt ist hier kein adäquater Ersatz; zudem kann es ohnehin kaum noch gereinigt werden – vor einer größeren Menge Öl kapitulieren handelsübliche Stoffe zumeist.

Hobbyschrauber sollten in Schutzausrüstung investieren

Das Thema Arbeitssicherheit wird von vielen Hobbyschraubern noch unterschätzt. Anders als entsprechend ausgebildete Fachleute ist das Gefahrenpotenzial, welches von einigen Werkzeugen und Betriebsstoffen ausgeht, kaum bekannt. Während es sich beim Kfz-Mechatroniker um einen wichtigen Teil der Ausbildung handelt und entsprechende Schutzausrüstung vom Arbeitgeber gestellt wird, ist der Laie auf sich selbst gestellt. Hier ist es durchaus ratsam, in eine entsprechende Ausrüstung zu investieren und damit die Gefahr für die eigene Gesundheit entsprechend zu senken.

 

Der Kindheitstraum vom Oldtimer

Das Auto wurde am 29. Januar 1886 “geboren”. An diesem historischen Tag wurde Friedrich Benz‘ Erfindung, das erste Auto, patentiert. Das hatte allerdings nur drei Rädern und verkaufte sich deshalb bloß schleppend. Erst durch die Entwicklung des Benz Velos mit vier Rädern, der zusätzlich mit einer besseren Zündung ausgestattet war, ging im Jahr 1893 der erste bezahlbare motorisierte Kleinwagen in Serienproduktion. Von dem Fahrzeug mit einer Motorleistung von 1,5 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h wurden zwischen den Jahren 1894 und 1902 1200 Autos verkauft. In den Folgejahren kamen kontinuierlich neue Modelle von diversen Herstellern dazu. Heute sind allein in Deutschland rund 45,2 Millionen Fahrzeuge zugelassen. Obwohl die Autos kontinuierlich immer schneller, komfortabler und sicherer geworden sind, träumt jeder Autoliebhaber davon, sich einmal in seinem Leben einen Oldtimer zu kaufen.
Erinnerungen an längst vergangene Zeiten
Dass Oldtimer so begehrt sind, liegt unter anderem daran, dass ein Oldtimer im Gegensatz zu einem modernen Serienfahrzeug die Gefühle des Autofans anspricht und ihn an längst vergangene Zeiten erinnern. Wer einen Oldtimer fährt, kann sicher sein, dass sein Fahrzeug anderen Verkehrsteilnehmern auffällt und dass es bestaunt und bewundert wird.

Wer sich seinen Traum vom Oldtimer erfüllen will, sollte jedoch beim Kauf systematisch vorgehen und sich darüber im Klaren sein, dass die Zeiten, in denen Oldtimer zu Schnäppchenpreisen angeboten wurden, der Vergangenheit angehören. Doch Oldtimer lassen sich, wie auch moderne PKW, über einen Autokredit finanzieren und werden daher nicht mehr nur für Besserverdiener zur Wirklichkeit. Der passende Autokredit lässt sich dank Vergleichsportalen wie Smava schnell online finden. Ob ein Preis für ein Fahrzeug tatsächlich angemessen ist, lässt sich am Besten in einem Oldtimerclub in Erfahrung bringen.

Welches Fahrzeug am Besten geeignet ist, hängt von den individuellen Bedürfnissen des künftigen, stolzen Besitzers ab. Relevante Kriterien sind beispielsweise, ob der Autofan selbst an seinem Fahrzeug schrauben möchte, die Anzahl der Mitfahrer, das persönliche Budget und der persönliche Lifestyle.

Legendäre Kultfahrzeuge

Der legendäre Porsche 911 beispielsweise ist nicht einfach ein schlichtes, altes Auto, sondern für viele Menschen ein Kindheitstraum. Ein Porsche 911 ist kein einfaches Auto, sondern dieser Oldtimer steht für ein besonderes Lebensgefühl: Kraft, Eleganz und zeitlose Schönheit sind in ihm vereint.

Der Käfer ist ebenfalls bei deutschen Oldtimer-Fans außerordentlich beliebt. Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um ein Kultauto, welches damals als Symbol für das Wirtschaftswunder stand. Bis ihn der VW-Golf schließlich überholte, war der Käfer mit 21,5 Millionen verkauften Exemplaren das weltweit meistverkaufte Auto. Produziert wurde der Käfer von 1938 bis 1974.

Ein Oldtimer ist nicht einfach nur ein normaler Gebrauchtwagen. Er vermittelt ein vollkommen anderes Fahrgefühl als moderne Wagen und steht für klassische Eleganz.

Die richtige Lagerung des Werkzeugs

Die Lagerung des Werkzeugs in einer Werkstatt spielt eine besondere Rolle: Nicht nur sorgt sie für Ordnung, sondern das Lagern der Geräte garantiert auch eine verbesserte Haltbarkeit und verlängerte Lebensdauer der Werkzeuge.

Welche Werkzeuge befinden sich in einer Werkstatt?

Das Werkzeug, mit dem eine Werkstatt ausgestattet ist, hängt in erster Linie natürlich von den Gegebenheiten und dem beabsichtigten Nutzen der Werkstatt ab. Handelt es sich um die häusliche Hobbywerkstatt oder um einen professionellen Betrieb? Auch die vorhandenen Fahrzeuge spielen dabei eine Rolle, denn ob es sich um einen Oldtimer, einen Neuwagen oder ein Motorrad handelt, beeinflusst ebenfalls die Einrichtung. Eine Vielzahl an Schraubenschlüsseln wird oft ebenso benötigt wie Hammer, Kombizangen, Zollstöcke, Sägen und Schraubenzieher, denn dies gehört zur Grundausstattung. Daneben werden oft Handbohrmaschinen, Beitel, Feilen und ein Stemmeisen benötigt. In jedem Fall aber sollte beim Kauf der Werkzeuge auf die richtige Qualität geachtet werden, da hochwertige Werkzeuge in der Regel effizienter und genauer arbeiten sowie länger halten werden.

Wie sollte das Werkzeug gelagert werden?

In erster Linie muss das Werkzeug so gelagert werden, dass es eine ordentliche Organisation bildet, damit das gesuchte Gerät schnell gefunden werden kann. Auch sollte das Werkzeug nicht allzu weit vom Arbeitsplatz beziehungsweise der Werkbank aufbewahrt werden, um Zeit zu sparen und unnötige Gänge zu vermeiden. Es bietet sich bei größeren Werkzeugen eine Lagerung an der Wand an. So hat jedes Werkzeug seinen entsprechenden Platz und es fällt sofort auf wenn etwas nicht weggeräumt wurde. Werkzeuge, welche in stetiger Benutzung sind, sollten natürlich effizienter verwahrt werden. Es nützt nichts einen Kreuzschlitzschraubenzieher an einer Wand aufzuhängen oder diesen in einer Schublade zu verstecken. Dieser wird bei fast jeder Tätigkeit verwendet, daher lohnt sich hier die Anschaffung eines Werkzeugwagens. Welche zunächst etwas teurer sind, jedoch auch eine große Arbeitserleichterung in Jeder Werkstatt darstellen. Dort kommen dann Werkzeuge hinein welche täglich benutzt werden. Neben dem Werkzeugwagen und einer entsprechenden Möglichkeit Werkzeuge an der Wand zu Lagern, sollte man sich noch um einen Schubladenschrank bemühen. Durch die Möglichkeit individuell Größen und Einteilungen vorzunehmen, bieten diese die beste Verwahrung für die restlichen Werkzeuge an.

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Doch auch darüber hinaus gibt es einiges zu beachten: Besonders bei elektrischen Geräten oder solchen, die rosten können, ist es wichtig, die richtige Temperatur und Luftfeuchtigkeit einzuhalten. So ist zum Beispiel Holz besonders gegen Feuchtigkeit empfindlich – Hobelbänke können sich verziehen, da Holz als natürliches Material immer arbeitet. Der gewählte Lagerraum sollte also möglichst gut isoliert und dicht sein. Gegebenenfalls sollten Tore stets geschlossen gehalten werden. Geräte mit Akkus vertragen zudem keine Kälte, denn niedrige Temperaturen schwächen die Leistungsfähigkeit des Geräts schon ab einstelligen Minusgraden. Aber auch die richtige Pflege der Akkus sollte stets gewahrt werden.

Wartung und Reinigung der Werkzeuge

Um beispielsweise Rost am Werkzeug zu vermeiden, sollten die Geräte regelmäßig gepflegt und gereinigt werden. Das ist vor allem nach Arbeiten nötig, bei denen die Werkzeuge feucht oder sogar nass werden können. In Regelmäßigen Zeiträumen sollte daher der Korrosionsschutz mit gängigen Mitteln erneuert werden. Auch sieht man viel zu oft Werkzeug in Beständen welches schon längt ausgewechselt werden müssten. Es kommt so oft zu Verletzungen, daher sollten Beschädigte Werkzeuge, wie ein leicht abgesplitterter Hammer sofort ausgewechselt werden.

Oldtimer Restauration mit Leidenschaft

Oldtimer machen Spaß! Wenn sie gepflegt werden, technisch voll funktionsfähig und fahrtauglich sind, werden sie bei Ausfahrten bestaunt. Das erfüllt jeden Besitzer mit Stolz und zeigt, dass die Oldtimer Restauration optimal gelungen ist.

Oldtimer Restaurationen sind unsere Berufung, die wir mit Leidenschaft durchführen. Unser Wissen, Können und Erfahrung sind Garanten für ein optimales Ergebnis. Besonderen Schwerpunkt legen wir auf die möglichst exakte Wiederherstellung gemäß der Historie des Fahrzeuges. Damit steigert die hochwertige Oldtimer Restauration von KERMER KLASSIK den Wert Ihres Oldtimers erheblich.

Oldtimer Restauration mit Leidenschaft

Damit der Wert erhalten bleibt, ist die Pflege, Wartung, Instandhaltung und auch Reparaturen von Youngtimern und Oldtimern Bestandteil unserer Arbeit. Ebenso wie Beratungen sowie Kauf- oder Verkaufsunterstützung.

Nicht nur Oldtimer Restaurationen, auch Verkaufsunterstützung

 

 

 

 

 

 

Unsere Leistungen:

PFLEGE & WARTUNG

Lackpflege, Innenraumpflege, Unterbodenpflege, Hohlraumkonservierung, Abschmierarbeiten, Prüf- und Einstellarbeiten, Ölwechsel

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INSTANDHALTUNG & REPARATUR

Austausch von Verschleißteilen, mechanische Reparaturen aller Art und für alle Marken; Inspektionen, Karosserieinstandsetzungen, Sattlerarbeiten

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RESTAURATIONEN

Teil- oder Vollrestaurationen, Motorüberholungen, Getriebe- und Achsrevisionen, Sand- und Trockeneisstrahlen, Versiegeln und Verzinken

Komplette Oldtimer Restauration möglich

 

 

 

 

 

 

SERVICES

Beratungen, Hol- und Bring-Service, Ersatzteil- und Zubehör-Beschaffung, TÜV- und AU-Abnahme, Wertgutachten, Netzwerk, Verkaufsunterstützung

So fährt Ihr Oldtimer sicher zur Restauration

KERMER KLASSIK – Oldtimer Restauration mit Leidenschaft

Braunstraße 2
30916 Isernhagen / Altwarmbüchen

+49 (0) 5 11 – 700 52 60
+49 (0) 5 11 – 700 52 620
+49 (0) 1 51 – 29 25 50 91

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Restauration für Ihren Oldtimer vom Profi

Mit dem Oldtimer erfolgreich Rallye fahren – Teil 2 – Schnitttabelle

Keine Angst vor Gleichmäßigkeitsprüfungen: Mit Hilfe von Schnitttabelle, Wegstreckenzähler und Stoppuhr!

Gleichmäßigkeitsprüfungen, auch bekannt als GLP oder GP, haben bei fast jeder Oldtimer Rallye einen festen Platz im Roadbook. Oft entscheiden hier wenige hundertstel Sekunden über die spätere Platzierung auf der Ergebnisliste. Mit guter Vorbereitung und hoher Konzentration verlieren diese Aufgaben aber schnell ihren Schrecken.

Bei den meisten Veranstaltungen erhalten die Teilnehmer das Bordbuch mit den Aufgaben bereits bei der Papierabnahme und nicht erst direkt am Start. Nutzen Sie die Zeit bei einem Frühstückskaffee und schauen Sie Ihr Bordbuch von vorne bis hinten durch, damit Sie einen Überblick über alle Sonderprüfungen bekommen. Dann greifen Sie nach Ihren Schnitttabellen und bereiten alle GLP gründlich vor. Noch ein Tipp: Markieren Sie die Seiten mit Sonderprüfungen mit Klebezetteln, damit Sie immer einen Überblick haben, wann die nächste Aufgabe ansteht.

Eine typische Aufgabe für eine solche Prüfung könnte wie folgt lauten: “Fahren Sie die nächsten 2,6 km mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 23 km/h.” Um diese Aufgabe zu fahren, müssen Sie die Fahrzeit für diese Prüfung entweder berechnen oder von einer Schnitttabelle ablesen:

Schlagen Sie Ihre Tabelle auf der Seite für 23 km/h auf. Noch praktischer sind Tabellen aus einzelnen Blättern – nur die benötigten Seiten werden während der Rallye auf das Rallyebrett geklemmt, während der Rest sicher im Rallyekoffer verstaut wird.
Auf der senkrechten Achse der Tabelle finden Sie die Entfernung in Kilometern. Waagerecht werden die Meter in 100m-Schritten abgetragen. Für die Distanz von 2,6 km suchen Sie nun also die Zeile mit der 2 und die Spalte mit der 600. Nun können Sie in der Tabelle die Fahrzeit ablesen: 06:47 min.

Mit Hilfe der Schnitttabelle ablesen, in welcher Zeit die GLP gefahren wird

Die Fahrzeit für die GLP beträgt 06:47 min

Wenn Sie in der entsprechenden Prüfung von Lichtschranke zu Lichtschranke genau 06:47min fahren, haben Sie diese Aufgabe also perfekt gelöst.
Das ist aber leichter gesagt, als getan! Deswegen hilft Ihnen Ihre Schnitttabelle nicht nur bei der Berechnung der Fahrzeit, sondern auch in der Wertungsprüfung selbst. Dafür brauchen Sie einen Wegstreckenzähler, auf dem Sie 100m-Distanzen ablesen können (Fahrradtacho tut es für den Anfang auch) und eine mechanische Stoppuhr mit Schleppzeiger.

Sie stehen am Start der Gleichmäßigkeitsprüfung, der Helfer zählt Ihre Startzeit runter, bzw. zeigt Ihnen eine Uhr. Die Schnitttabelle ist gut sichtbar (Achtung, Bordbuch nicht weg legen, auch in den Wertungsprüfungen muss navigiert werden!), der Wegstreckenzähler ist genullt und die Stoppuhr ist bereit (aufgezogen, genullt, liegt sicher in der Hand). Auf 0 geht es los! Konzentrieren Sie sich darauf, die Stoppuhr möglichst genau zu starten, damit Sie hier nicht schon wertvolle Hundertstel verlieren. Der Fahrer fährt los und versucht, die angegebene Geschwindigkeit konstant zu fahren – so gut es eben geht. Sie behalten den Wegstreckenzähler im Auge und haben den Finger “am Abzug”, um den Schleppzeiger zu betätigen.
Nach ein paar hundert Metern stoppen Sie den Schleppzeiger bei einer glatten Entfernungsanzeige, z.B. 300m. Ganz wichtig, nur den Schleppzeiger stoppen, nicht die ganze Stoppuhr und auch nicht den Wegstreckenzähler nullen! Alles läuft weiter!
Nun vergleichen Sie die Anzeige des Schleppzeigers mit dem Wert in der Schnitttabelle. Hat der Schleppzeiger den Wert für 300m (in diesem Beispiel 47 Sekunden) schon überschritten, fahren Sie zu langsam. Hat der Schleppzeiger die Zeit noch nicht erreicht, sind Sie zu schnell unterwegs.

Mit der Schnitttabelle kann die Abweichung von der Idealzeit ermittelt werden

Wichtige Info für den Fahrer: Sind wir zu langsam oder zu schnell?

Geben Sie Ihrem Fahrer also die Info, ob Sie zu schnell oder zu langsam unterwegs sind. So kann er seine Fahrweise entsprechend anpassen. Diese Geschwindigkeitskontrolle können Sie nun alle paar hundert Meter durchführen, bis die Lichtschranke in Sichtweite ist. Es empfiehlt sich, zunächst immer ein wenig zu schnell zu fahren, um einen kleinen Puffer für Kurven oder andere Hindernisse aufzubauen. Auf den letzten Metern vor der Lichtschranke kann dies dann korrigiert werden. Legen Sie die Schnitttabelle dann beiseite und zählen Sie deutlich und gleichmäßig auf “Null” runter. Ihr Fahrer macht den Rest. Aber nicht vergessen – in Sichtweite der Lichtschranke nicht anhalten!!!

Mit dieser Kontrollmethode können Sie Gleichmäßigkeitsprüfungen präziser fahren, denn Sie bekommen ein besseres Gefühl für Ihre Geschwindigkeit. Das ist besonders bei langen Prüfungen oder bei Autos mit sehr unpräzisen Tachos eine große Hilfe. Aber denken Sie bitte an die wichtigste Regel: Navigation geht vor Zeit! Achten Sie darauf, nicht die Strecke aus den Augen zu verlieren, weil Sie die Nase tief in der Schnitttabelle versenken. Denn Sie können die erforderliche Geschwindigkeit noch so perfekt fahren, wenn Sie unterwegs einen Abzweig übersehen, haben Sie ein Problem…