{"id":1012,"date":"2017-05-29T15:38:55","date_gmt":"2017-05-29T14:38:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vintagedriver.de\/blog\/?p=1012"},"modified":"2017-05-29T15:38:55","modified_gmt":"2017-05-29T14:38:55","slug":"nicht-ohne-risiko-schrauben-am-eigenen-oldtimer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vintagedriver.de\/blog\/allgemein\/nicht-ohne-risiko-schrauben-am-eigenen-oldtimer\/","title":{"rendered":"Nicht ohne Risiko: Schrauben am eigenen Oldtimer"},"content":{"rendered":"<p>Oldtimer weisen einen ganz entscheidenden Unterschied zu modernen Fahrzeugen auf: Elektronik war nur in Ans\u00e4tzen vorhanden, robuste und zumeist recht einfache Mechanik vereinfacht heute die Reparatur. Vergaser, fehlende Komfort-Extras und die Beschr\u00e4nkung auf das Wesentliche machen es gegen\u00fcber aktuellen Hightech-Pkw zum Kinderspiel, auch gr\u00f6\u00dfere Reparaturen vorzunehmen. \u00dcblicherweise waren die betagten PKW auch noch weitaus wartungsfreundlicher ausgelegt, viele wichtige Komponenten lie\u00dfen sich einfacher erreichen. Ganz ohne Gefahren ist <a href=\"http:\/\/www.oldtimer-selbstrestaurieren.de\/\">das Schrauben am Oldi<\/a> allerdings auch nicht.<\/p>\n<p>Was sich beim Oldtimer selbst erledigen l\u00e4sst<\/p>\n<p>Welche Arbeiten tats\u00e4chlich vorgenommen werden k\u00f6nnen, h\u00e4ngt stark von der eigenen Werkzeugausr\u00fcstung und dem Know-how ab. Einfacher als bei aktuellen Fahrzeugen lassen sich selbst Arbeiten am Motor bis hin zum Ausbau \u00fcbernehmen, auch das Fahrwerk ist noch wesentlich unkomplizierter aufgebaut. Allerdings sollte beachtet werden, dass beispielsweise die Bremsanlage auch bei einem Oldtimer schon \u00fcber eine Hydraulik verf\u00fcgt; also mit giftiger Bremsfl\u00fcssigkeit betrieben wird. Das aggressive Betriebsmittel ist keinesfalls zu untersch\u00e4tzen, Bremsfl\u00fcssigkeit sollte nicht auf die Haut und schon gar nicht in die Augen gelangen. Dasselbe gilt f\u00fcr die h\u00e4ufig noch genutzten S\u00e4urebatterien, die \u00fcber- oder auslaufen k\u00f6nnen. Die Problematik beim Schrauben an der Bremsanlage liegt aber auch darin, dass Oldtimer noch nicht in jedem Fall \u00fcber zwei unabh\u00e4ngige Bremskreise verf\u00fcgen. Kommt es also aufgrund von gemachten Fehlern seinem Ausfall der Bremse, l\u00e4sst sich das Fahrzeug m\u00f6glicherweise tats\u00e4chlich nicht mehr zum Stehen bekommen.<\/p>\n<p>Gefahren in der eigenen Garage<\/p>\n<p>Bei s\u00e4mtlichen Reparaturma\u00dfnahmen sollte deshalb eine entsprechende Schutzausr\u00fcstung verwendet werden. Arbeitshandschuhe und eine Schutzbrille sind nicht mit hohen Investitionen verbunden, k\u00f6nnen aber den unangenehmen Kontakt mit toxischen Betriebs- und Reinigungsfl\u00fcssigkeiten verhindern. Ein Thema, welches bei aktuellen Fahrzeugen nur selten von Belang ist, sind auch Schwei\u00df- und Lackiererarbeiten. Besonders problematisch ist beim Lackieren nicht nur der Umgang mit der giftigen Farbe, sondern insbesondere das vorherige Bearbeiten des Materials. \u00dcblicherweise werden morsche Bleche mit der Flex aus dem Unterboden getrennt, ein neues Blech eingeschwei\u00dft und dann lackiert. Die Vorbearbeitung Karosserieblechen durch m\u00fchsames Abschleifen ist ebenso problematisch: Die Feinstaubpartikel werden \u00fcber den Atem aufgenommen und k\u00f6nnen sich in der Lunge festsetzen. Damit es dazu nicht kommt, sollte hierf\u00fcr in jedem Fall ein Atemschutz verwendet werden. Ratsam ist auch das Tragen eines Arbeitsanzugs. Gefertigt werden diese <a href=\"https:\/\/www.gaerner.de\/arbeitsschutz\/arbeitskleidung\/c\/1181374-GAE\/\">Arbeitsanz\u00fcge aus sehr robusten Materialien<\/a>, die zudem feuerhemmend und schnittfest sind. Anders gesagt: S\u00e4mtliche Gefahren, die aus der Reparatur des eigenen Fahrzeugs resultieren, k\u00f6nnen wirkungsvoll abgehalten werden. Ein altes T-Shirt ist hier kein ad\u00e4quater Ersatz; zudem kann es ohnehin kaum noch gereinigt werden &#8211; vor einer gr\u00f6\u00dferen Menge \u00d6l kapitulieren handels\u00fcbliche Stoffe zumeist.<\/p>\n<p>Hobbyschrauber sollten in Schutzausr\u00fcstung investieren<\/p>\n<p>Das Thema Arbeitssicherheit wird von vielen Hobbyschraubern noch untersch\u00e4tzt. Anders als entsprechend ausgebildete Fachleute ist das Gefahrenpotenzial, welches von einigen Werkzeugen und Betriebsstoffen ausgeht, kaum bekannt. W\u00e4hrend es sich beim Kfz-Mechatroniker um einen wichtigen Teil der Ausbildung handelt und entsprechende Schutzausr\u00fcstung vom Arbeitgeber gestellt wird, ist der Laie auf sich selbst gestellt. Hier ist es durchaus ratsam, in eine entsprechende Ausr\u00fcstung zu investieren und damit die Gefahr f\u00fcr die eigene Gesundheit entsprechend zu senken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oldtimer weisen einen ganz entscheidenden Unterschied zu modernen Fahrzeugen auf: Elektronik war nur in Ans\u00e4tzen vorhanden, robuste und zumeist recht einfache Mechanik vereinfacht heute die Reparatur. 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